Warum Dankbarkeit geil ist – mit 7 wissenschaftlichen Beweisen

Neue Gewohnheiten kosten Energie, Zeit und Überwindung. Deshalb willst du natürlich vorher wissen, was du davon hast, wenn du ab jetzt täglich deine Kraft in Dankbarkeitsrituale steckst. Morgens und abends fünf Minuten hört sich ganz nett an, aber was bringt es dir? Welche wissenschaftlich bewiesenen Auswirkungen wird Dankbarkeit auf dein Leben haben, für die sich diese neue Routine in deinem Leben lohnt? Bevor Ärzt*innen Rezepte für Dankbarkeitstagebücher rausgeben, brauchen wir noch ein paar mehr Studien, aber die Forschung hat schon einige Beweise geliefert.

Ich hätte wahrscheinlich nicht angefangen, jeden Tag Grünzeug und Hülsenfrüchte zu essen, wenn ich nicht wüsste, dass die Wissenschaft mir dafür ein langes, gesundes Leben verspricht. Und zwei Mal pro Woche eine Stunde Sport hat sich für mich jetzt auch nicht so attraktiv angehört, bis ich die Studien gesehen habe, die mir die großartigen Vorteile aufzeigen. Mittlerweile gehören Dankbarkeit, Grünzeug und Sport zu meinem Alltag und ich kann es mir nicht mehr ohne sie vorstellen. Heute machen mir diese Gewohnheiten Spaß und gehen leicht von der Hand. Doch am Anfang brauchte ich knallharte Fakten, um mich wirklich davon zu überzeugen. Darum bekommst du jetzt sieben knallharten Fakten über die Auswirkungen von Dankbarkeit auf dein Leben. Und was sich positiv auf dein Leben auswirkt. Und das wirkt sich dann auch positiv auf deinen Hund aus!


Keine Lust zu lesen? Dann höre dir meinen Artikel einfach hier an.

1. Gesundheit

Regelmäßige Dankbarkeit sorgt für einen bis zu 25 Prozent besseren Schlaf. Für mich ist das ein unschlagbares Argument, weil guter Schlaf jede Nacht die Voraussetzung für einen guten Tag schafft. Schon nach drei Wochen schliefen Proband*innen länger, tiefer und fühlten sich am nächsten Tag ausgeruhter. Die positiven Gedanken am Abend beruhigen das Nervensystem und führen so zu besserem und längerem Schlaf. Du solltest also abends in Zukunft statt Schäfchen zu zählen, Dinge aufzählen, für die du dankbar bist

Dankbarkeit wärmt dein Herz und senkt deine Entzündungswerte.

Dein Herz wird warm, wenn du an all die Dinge denkst, für die du dankbar bist? Dieses trifft nicht nur im übertragenen Sinne zu.

Die Forschung zeigt, dass Dankbarkeit sich positiv auf den Blutdruck und die Gesundheit des Herzens insgesamt auswirkt. Sogar Menschen, die bereits Herzprobleme haben, zeigen eine schnellere Erholung, bessere Funktion der Blutgefäße und niedrigere Entzündungswerte – und das nach nur acht Wochen mit ihrem Dankbarkeitstagebuch! Insgesamt zeigen Menschen, die regelmäßig Dankbarkeitstagebuch führen, 16 Prozent weniger körperliche Beschwerden.

2. Glück und Zufriedenheit

Schon allein fünf Minuten Dankbarkeit am Tag steigern deine Lebenszufriedenheit langfristig um zehn Prozent. Um genauso viel würde deine Lebenszufriedenheit steigen, wenn du das doppelte verdienen würdest. Überlege mal, wieviel Arbeit, Energie und Zeit es dich kosten würde, das doppelte zu verdienen… für mich steht fest, dass diese schnelle Veränderung durch eine einfache Dankbarkeitsroutine unschlagbar ist. Natürlich kann Geld auch super sein, aber wenn man sich reiche Menschen anschaut, scheint es nicht Geld zu sein, was wirklich glücklich macht. Laut dem Prinzip der hedonistischen Adaption gewöhnt man sich sowieso an alles, egal ob positiv oder negativ, und kehrt wieder zu einem stabilen Zufriedenheitslevel zurück. Du kennst sicher die Sprüche: “Man gewöhnt sich an alles.” und “Die Zeit heilt alle Wunden.” Sie beschreiben das Prinzip der hedonistischen Adaption.

Dankbarkeit vermehrt sich, fast wie von selbst

Bei einer Dankbarkeitsroutine handelt es sich jedoch nicht um ein kurzes Glücksgefühl, sondern um eine Aufwärtsspirale. Im Moment des Schreibens empfindest du natürlich auch Glücksgefühle, aber der größte Effekt ist die Veränderung deiner Wahrnehmung. Du nimmst immer mehr positive Dinge in deinem Alltag wahr und erholst dich nach schwierigen Situationen schneller. Deshalb reichen schon fünf Minuten am Tag, um deine Zufriedenheit nachhaltig und ganzheitlich zu steigern. Du erschaffst dir ein Fundament voller Dankbarkeit, welches mehr dankbare Momente erzeugt, die gleichzeitig stärker sind und länger andauern. In der Wissenschaft wird dies als positive Rückkopplung bezeichnet: Die Dankbarkeit in dir erzeugt mehr Dankbarkeit in deinem Leben. In der Spiritualität wird das als Gesetz der Resonanz beschrieben – Dankbarkeit zieht noch mehr Dankbarkeit an.

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3. Familie, Freunde und Beziehungen

Du hast es wahrscheinlich schon geahnt, Dankbarkeit erfüllt nicht nur dich mit Zufriedenheit und Freude, sondern du strahlst dein Glück aus. Da du dir täglich vor Augen führst, was du für wunderbare Dinge in deinem Leben hast, kannst du dich besser auf Beziehungen zu deinen Mitmenschen einlassen und lernst sie mehr zu schätzen. Freundschaften vertiefen sich. Auch Ehen gewinnen an gemeinsamer Zufriedenheit und Verbundenheit.

Als Ulli diesen Effekt am eigenen Leib gespürt hat, war für sie klar, dass sie diese Erfahrung mit anderen Hundehalter*innen teilen will. Nach Wochen und Monaten, in denen sich schwierige Situationen mit den Hunden häuften, fühlte sie sich ausgelaugt. Sie war nur noch genervt von Ihren Hunden. Keine gute Voraussetzung für eine Verbesserung der Situation. Ihre Dankbarkeitsroutine gab ihr Kraft. Sie konnte ihre Augen wieder für die schönen Momente mit ihren Hunden öffnen. Nur so konnte sie wieder mit ihren Hunden eine Einheit bilden, um ihren Zielen näher zu kommen, die sie aufgegeben hatte.

Wenn du dich gerade auch erschöpft und kraftlos fühlst und keinen Spaß mit deinem Hund hast, dann bestelle dir jetzt dein Dog Journal. Mehr Informationen findest du hier!

4. Weniger Stress, mehr Konzentration

Eine Studie an der Northeastern University zeigt, dass dankbare Menschen geduldiger sind und vernünftigere Entscheidungen treffen. Sie sind erfolgreichere Manager*innen und können sich starke Netzwerke aufbauen. Sie sind produktiver und gute Lehrer*innen und Lerner*innen. Diese Eigenschaften sorgen dafür, dass dankbare Menschen schneller ihre beruflichen Ziele erreichen und gleichzeitig ein freundliches und angenehmes Arbeitsumfeld erschaffen.

Dankbarkeit macht dich zu einem besseren Menschen für deinen Hund

All diese Eigenschaften sehe ich auch bei unseren Kund*innen im Kompakttraining von Dog It Right.

Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass Geduld, Reflexion und Proaktivität die Grundlage für erfolgreiches Hundetraining sind. Die Schritte, die dafür nötig sind, erfordern Kraft, Selbstreflexion und Dankbarkeit!

  1. Die Herausforderung mit deinem Hund erkennen und realistisch einschätzen.
  2. Die Entscheidung für eine Veränderung in eurem Leben treffen.
  3. Sich Ziele setzen.
  4. Die eigenen Kompetenzen und die des Hundes erkennen, wertschätzen und nutzen.
  5. Zwischenziele erkennen, wertschätzen und auf ihnen aufbauen.

Vielleicht sind diese Schritte sogar ohne Dankbarkeit möglich. Aber mit der Dankbarbkeit sind deine Fortschritte – gemeinsam mit deinem Hund – schneller, intensiver und nachhaltiger.

Lesetipp: Wie du weniger Stress hast und alles unter einen Hut bringst

5. Dein Anker in schweren Zeiten

Dankbarkeit ist nicht mit dem Verdrängen von negativen Gefühlen zu verwechseln. Negative Erlebnisse und Phasen gehören zum Leben dazu. Diese wird es immer geben. Dankbarkeit soll diese Momente nicht auslöschen. Sie bilden den Ausgangspunkt dafür, dass du in schweren Zeiten eine positive Basis in deinem Leben hast. Einen Anker, ein Fundament, an dem du dich festhalten kannst, wenn du das Gefühl hast, dass die Strömung des Lebens dich gerade mitreißt. Wenn du es schaffst, in den schwierigen Zeiten deinem Leben einen Sinn zu verleihen, wirst du zwar nicht auf einmal glücklich werden, jedoch kannst du sehr viel Kraft aus der Dankbarkeit ziehen.

Dankbare Menschen haben eine höhere Lebenserwartung

Eine Dankbarkeitsroutine sorgt für weniger Neid in deinem Leben. Du nimmst positive Gefühle noch intensiver wahr. Du schöpfst Kraft aus ihnen. Du erholst dich schneller von stressigen Phasen. Du bist bereit für den Alltag, die Freuden und Herausforderungen. Es erfrischt dein ganzes Leben.

Dankbarkeit treibt den Optimismus voran. Dieser wiederum fördert deine Zufriedenheit und Gesundheit. Und dies führt dazu, dass sich deine Lebenserwartung um ein paar Jahre erhöhen.

Dankbarkeit statt Medikamenten

Die Kognitionswissenschaftlerin Susan Peirce Thompson fasst die Erkenntnisse mehrerer Studien zur Dankbarkeit folgendermaßen zusammen: In wenigen Wochen werden Symptome von Depressionen verringert und die Lebenszufriedenheit steigt an. Ihre Meinung: “Wenn es eine Pille gäbe, die das könnte, wären die Erfinder*in damit reich geworden! Dankbarkeit ist sehr kraftvoll!”

Lesetipp: 15 Strategien, um schlechte Tage zu meistern

6. Mehr Willensstärke und Impulskontrolle

Thompson hat sich eigentlich auf die psychologischen Hintergründe des Essens spezialisiert und hat in dem Zusammenhang herausgefunden, dass Dankbarkeit einen direkten Einfluss auf Impulskontrolle hat. Ihr Tipp: Wenn du zu viel ungesundes auf einmal isst, mach eine Pause und schreibe ein paar Dinge auf, für die du dankbar bist. Dankbarkeit erhöht die Impulskontrolle und fördert klares Denken. Wenn du also das Gefühl hast, dass in deinem Kopf mal wieder ein Kuddelmuddel herrscht, ist Dankbarkeit der Neustart-Knopf, der für Klarheit und gute Entscheidungen sorgt.

So verhinderst du nicht nur unvernünftige Entscheidungen, sondern förderst sogar gleichzeitig deine Willensstärke. Nicht umsonst erhöht sich die körperliche Betätigung bei dankbaren Menschen um bis zu 19 Prozent!

7. Werde der Mensch, der du sein möchtest

In deinem Alltag wirst du ständig mit Dingen konfrontiert, die du nicht hast. Menschen, die etwas besser können, das neueste Smartphone, der Nachbarshund, der überall ohne Leine laufen kann. In Kombination mit den persönlichen Unsicherheiten, die jeder Mensch hat, entsteht schnell ein Mangeldenken. Du fokussierst dich auf deine Fehler und fühlst dich schlecht. Dabei ist das Leben, welches du gerade führst, dein größtes Gut. Die Wertschätzung all der Dinge, die du bereits in deinem Leben hast, ist der Schlüssel, um das Mangeldenken zu überwinden.

Dein Hund braucht deine Wertschätzung

Besonders im Hundetraining hält der Fokus auf Fehler dich und deinen Hund nur auf. Stell dir vor, du möchtest, dass dein Hund neben dir an lockerer Leine geht. Statt ihm das zu zeigen, sagst du nur ständig “Nein!”, wenn er nach vorn zieht, zur Seite zieht oder von links nach rechts läuft. Es würde euch beide doch viel schneller an dein Ziel bringen, wenn du ihm zeigst, was du von ihm möchtest und das Verhalten dann belohnst, wenn er es zeigt. Dazu musst du aber das gute Verhalten wahrnehmen, wenn er es zeigt. Die guten Dinge zu sehen und sie wertzuschätzen, das ist die Definition von Dankbarkeit. Werde der Mensch, der das gute Verhalten seines Hundes sieht und wertschätzt. Mach Dankbarkeit zu deiner Stärke!

Lies nicht nur diesen Artikel, sondern setze die Inhalte auch um!

Du kennst jetzt die knallharten Fakten. Du kennst den Unterschied zwischen kurzem Glücksgefühl (Schokolade) und wirklicher Lebenszufriedenheit (Dankbarkeit). Das erste macht dich süchtig und du brauchst immer mehr davon und das zweite vervielfacht sich selbst und wird immer stärker. Dankbarkeit hat nichts mit materiellen Dingen zu tun oder damit, dass du jemandem einen Dank schuldig bist, weil er/sie etwas für dich getan hat. Dankbarkeit ist eine Lebenseinstellung, die du selbst innerhalb weniger Minuten jeden Tag erschaffen kannst. Die Forschung spricht für sich und nun bist du dran!

Starte jetzt dein Dankbarkeitsritual, für dich, für deinen Hund und für eure gemeinsame Zukunft!

  • Schreibe jetzt sofort drei Dinge auf, für die du dankbar bist!
  • Besorge dir ein Dankbarkeitstagebuch, lege es dir mit einem Stift neben dein Bett und schreibe jeden Morgen und Abend auf, wofür du dankbar bist.

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